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Offensive Psychische Gesundheit

Auf einer virtuellen Kick-off-Veranstaltung am 5. Oktober 2020 haben Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die Offensive Psychische Gesundheit sowie die dazugehörige Kampagne und die Dialogformate vorgestellt.

Eine Reihe prominenter Unterstützer:innen begleitet die Offensive: beim Kick-Off der Offensive treten die Skisprunglegende Sven Hannawald und die Bloggerin Victoria van Violence auf. Sie alle eint: Sie haben eigene Erfahrungen mit psychischen Belastungen und psychischer Überforderung und sprechen offen darüber. So zeigen sie auf ganz persönliche Weise: Psychische Gesundheit muss kein Tabuthema sein – Offenheit hilft!

Jeder Mensch kennt psychische Belastungen, sei es in Form von Stress, Trauer, depressiven Verstimmungen, Ängsten oder ähnlichem. Und jeder Mensch kann aus dem psychischen Gleichgewicht geraten als Folge anhaltender belastender Lebensumstände oder individueller Veranlagungen. Doch nach wie vor gibt es wenig offenen Umgang in der Gesellschaft mit psychischen Belastungen und psychischer Überforderung. Das erschwert oder verhindert die notwendige Hilfe und Behandlung mit den individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Folgekosten. Hier setzt die Offensive Psychische Gesundheit an, zu der sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie zentrale Akteur*innen der Prävention und Fach- und Betroffenenverbände zusammengeschlossen haben. Das breite Bündnis hat sich drei Ziele gesetzt:

1. Mehr Offenheit

Die Offensive will mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit bzw. psychischen Belastungen in der Gesellschaft schaffen – ob im Beruf, in Schule oder Studium, im Ruhestand, im Verein, in der Familie oder im Freundeskreis.

2. Stärkere Vernetzung

Die Offensive möchte die Präventionsakteur:innen und Multiplikator:innen stärker vernetzen und ihre Hilfsangebote lebensweltübergreifend noch enger verzahnen.

3. Besserer Zugang

Betroffene sollen eine bessere Übersicht der Präventionsangebote erhalten, damit sie diese noch einfacher finden und frühzeitig nutzen können.

Wir machen mit.

Alle Infos zur Offensive Psychische Gesundheit findest du hier.